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Bordeaux Wein aus berühmten Châteaux 

Bordeaux Wein ist selbst für Nicht-Weinkenner ein Begriff. In den Châteaux um Bordeaux werden die besten Rotweine, Weißweine und Rosèweine Frankreichs erzeugt. Viele Weine aus den Appellationen, wie die Weingebiete in Frankreich heißen, haben Weltruhm erlangt. 

Im Shop kaufen Sie hochwertige Weine aus den Weingebieten um Bordeaux. Hier bestellen Sie Qualitätsweine von namhaften Weingütern der Appellationen Margaux, Pauillac, St. Julien, St. Estèphe, Haut-Medoc, Pomerol, St. Emilion, um die wichtigsten zu nennen. Nutzen Sie unseren Online Shop und kaufen Sie Ihren persönlichen Weinfavoriten direkt online.

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L'Excess de Penin 2018
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
0,75 l
6,73 €
Château Penin Bordeaux Clairet 2019
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
Auszeichnung
0,75 l
7,75 €
Château Penin Rosé „Les Cigales“ 2019
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
0,75 l
7,75 €
Château Penin Bordeaux Clairet NATUR 2019
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
NEU
0,75 l
8,28 €
Château Penin Rouge NATUR 2018
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
NEU
0,75 l
8,67 €
Château Penin , Bordeaux Blanc 2019
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
0,75 l
8,72 €
Château Penin Grande Selection, Bordeaux Superieur 2016
Château Penin
Bordeaux Superieur, Frankreich
0,75 l
10,62 €
Château Penin „Les Cailloux“, Bordeaux Super. 2016
Château Penin
Bordeaux Superieur, Frankreich
0,75 l
14,52 €
L'Excess de Penin 2016, Magnum
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
1,5 l
16,47 €
Château La Fleur Penin St. Emilion Grand Cru 2016
Château Penin
Bordeaux / St. Emilion, Frankreich
0,75 l
17,50 €
Château Siran, Subskription 2019
Château Siran
Bordeaux Margaux, Frankreich
94-95
Suckling
0,75 l
29,19 €
Château Penin „Les Cailloux“, Bordeaux Super. 2016, Magnum
Château Penin
Bordeaux / AC, Frankreich
1,5 l
30,71 €

Die Rebsorten der Bordeaux Weine

Die großen Weine aus Bordeaux sind fast immer ein Cuvée der Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot. Auf Grund der Bodenverhältnisse haben die Cuvées aus dem Medoc in der Regel einen höheren Anteil an Cabernet Sauvignon (zum Beispiel Château Margaux, Château Pontet Canet,  Château Mouton Rothschild, Château Montrose und viele andere) während die Weine aus Pomerol (zum Beispiel Château Clos l`Eglise) und St. Emilion (zum Beispiel Château Canon, Château Pavie und Château Angélus) in der Regel einen höheren Merlot-Anteil haben. Eine Ausnahme ist die Ikone Château Petrus aus Pomerol, denn die Weine dieses Chateau sind reinsortiger Merlot.

Das Geheimnis des Terrois in und um Bordeaux

Die  Weinregion Bordeaux besitzt optimale Voraussetzungen für den Weinbau. Die klimatischen Bedingungen sind ideal: Es regnet ausreichend, die Temparaturen sind hoch genug, die vom Golfstrom versorgten angrenzenden Wasserflächen sorgen im Jahresverlauf für einen gewissen Temperaturausgleich und Wälder im Westen schützen vor Winden vom Atlantik. 

Auch die Bodenverhältnisse bieten optimale  Voraussetzungen obwohl man keineswegs von "dem Terrois" sprechen kann. Die Verhältnisse in den einzelnen Regionen sind nämlich sehr verschieden und können sich auch kleinteilig stark unterscheiden. Im größerem Maßstab können 3 Zonen unterschieden werden: 

1. Das Gebiet links der Garonne und links der Gironde (das sind die Gebieten Medoc, Graves und Léognan-Pessac, Barsac und  Sauternes.) Hier herrschen gut entwässerte Lehm- und Sandböden vor, in die mehr oder weniger stark ausgeprägte  Kieselschichten eingebettet  sind. In diesen Regionen (außer Sauternes und Barsac) wird überwiegend Rotwein angebaut.

2. Das Gebiet Entre-deus-Mers ist das Gebiet zwischen der Garonne und der Dorgogne. Hier herrschen schwerere Tonschichten vor. Das Gebiet ist vor allem für aromatischen Weißwein bekannt, der aus den Hauptrebsorten Sauvignon Blanc und Semilion produziert wird.

3. Das Gebiet der sogenannten "right  bank" sind die Appelationen Pomerol, St. Emilion am rechten Ufer der Dordogne und weiter im Norden am rechten Ufer der Gironde das Gebiet Bourg. Hier ist das Terrois noch weniger homogen als in den anderen Gebieten. Pomerol z.B. weist stärkere Kieselschichten auf, die Weinberge in St. Emilion gedeihen sehr oft auf Ton- und kalkhaltigen Böden. 

Die historische Entwicklung des Weinbaus im heutigen Bordelais

In  den 15 eigenständigen Groß-Regionen des Bordelais wird auf ca. 100.000ha Wein angebaut. Damit in etwa so viel wie in Deutschland. Die Anfänge reichen weit zurück, denn bereits vor den Römern hat es Anpflanzungen von Reben gegeben. Die Römer selbst schätzten Wein aus Gallien sehr, wie Funde von Amphoren zeigten. Später waren es die  Päpste, die dem Wein aus dem heutigen Bordelais zugeneigt waren. Zeugnis hierfür ist z.B. das älteste heute noch bestehenden Weingut Pape Clement, benannt nach Klemens V., der das Gut im Jahre 1300 gründete, als er noch Erzbischof von Bordeaux gewesen war. In den späteren Jahrhunderten wuchs die Bedeutung von Wein aus Bordeaux, weil England  im Jahr 1152 durch die Heirat von Aliènore de Aquitane mit dem Herzog der Normandie und späteren König von England Henry II Plantagenet zu territorialem Besitz in Frankreich kam, der erst 1453 endete. In diesem Zeitraum war Wein aus Aquitanien in England sehr beliebt, u.a., weil  der Import steuerlich gefördert wurde. Zu dieser Zeit kam der Wein hauptsächlich aus Graves und Bergerac, also vom rechten Ufer der Gironde und hatte bei weitem nicht den Qualitätsstandard wie heute. Er wurde sehr oft mit Wein aus dem Cahors verschnitten, um ihn dunkler zu machen. Im Medoc selbst begann der Anbau von Wein erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als die sumpfigen Gebiete von Hölländern trockengelegt  wurden. Holländer waren es übrigens auch, die die in dieser Zeit die Schwefelung von Wein erfanden, um ihn haltbarer zu machen. Durch den damals schon relativ hohen Anteil des Exports folgten je nach politischer Großwetterlage 150 Jahre mit ständigem Auf und Ab. Richtig schlimm erwischte es das Bordelais um 1850, als zuerst der falsche Mehrtau und später die Reblaus wüteten. Das hatte zur Folge, dass die allermeisten Reben gepfropft werden mußten. 

Die Mitte des 19. Jahrhunderts war auch die Zeit, als anläßlich der Weltausstellung in Paris im Jahre 1855 die Klassifikation der Weingüter in der Region Medoc und in Sauterens erfolgte. Aufgenommen wurde ein Château, wenn es zu dieser Zeit für seine Weine einen hohen Preis am Markt erzielen konnte. Man ging damals davon aus, dass dies auch die Qualität widerspiegeln müsse. Das kann man sicher auch anders sehen. Festzuhalten ist, dass sich das System in den folgenden Jahren durchsetzte und zum Vorbild anderer Regionen wurde. Je wichtiger der Cru Classé Status wurde, umso weniger haben sich einig Inhaber in den folgenden Jahrzehnten genötigt gesehen, sich um die Qualität ihrer Weine zu  kümmern. Durch die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise folgte ein langer Zeitraum des Niedergangs. Erst nach dem 2. Weltkrieg begann sich die Region zu erholen. Als in den 70er Jahren des letzten  Jahrhunderts andere Weinbaugebiete wie Kalifornien, Australien und Südamerika ähnlich große Weine wie im Bordelais auf den Markt brachten, die wesentlich preisgünstiger und leichter zugänglich waren und die viele  internationale Preise gewannen, begannen die Winzer im Bordelais gegenzusteuern. Die Investitionen in moderne Kellertechnik stiegen rasant. Die Rebzusammensetzung änderte sich, da vielerorts der Merlot ein höheres Gewicht bekam.
Insgesamt festzustellen ist, dass Wein aus Bordeaux seine Bedeutung im weltweiten Markt für Wein in den letzten 20 Jahren gehalten hat. Innerhalb des Gebietes Bordeaux schoben sich spätestens seit dieser Zeit die Weine des Haut Medoc und hier vor allem die der 6 lokalen Appellationen Margaux, Saint Julien, Pauillac, Saint Esthèphe, Moulis und Listrac in  den Vordergrund. Vom sogenannten rechten Ufer sind die  Weine aus Saint Emilion und Pomerol die Bekanntetsten.

Und der Ausblick in die Zukunft

In  historischen Kontext betrachtet, steht es um den Weinbau in der Region heute sehr gut. Vor allem die Cru Classé Châteaux können durch neue Märkte wie in China oder Russland heute so hohe Preise durchsetzen, wie sie noch vor 20 Jahren unvorstellbar waren. Im Zuge dieser Entwicklung ist auch nachvollziehbar, warum sehr viele große Häuser in den letzten Jahren an Investoren verkauft wurden, denen es jetzt vor allem um Gewinnoptimierung geht. Waren es früher meist französische oder zumindets europäische Investoren, wurden diese in den letzten Jahren von Investoren aus Asien abgelöst. 5%  der Anbaufläche sollen sich in der Zwischenzeit bereits in chinesischen  Händen befinden, allerdings noch kein Grand Cru Classé Weingut. 

Es bleibt festzuhalten, dass die Preisentwicklung heutzutage im wesentlichen von der wirtschaftlichen Lage der Länder in Asien abhängt. Obwohl Deutschland immer noch ein relativ wichiger Abnehmer ist, spielen die hier abgenommenen Mengen für die Chateuax in Bordeaux kaum noch eine Rolle. Befindlichkeiten in Asien sind wesentlich wichtiger! 

Wein ist in großem Umfang auch zum Spekulationsobjekt geworden. Zudem sind die Auswirkungen der Klimaerwärmung schon heute zu spüren. Welchen Einfluss dies auf die zukünftigen Ernten haben wird, bleibt abzuwarten. Es bleibt jedem Weinfreund selbst überlassen, eigene Einschätzungen zu treffen und sich seine eigene Meinung zu bilden. 

Die Klassifikationen in Bordeaux

Im Department Gironde, es umfasst alle als Bordeaux bezeichnete Weinbaugebiete, gibt es 7 AOCs, nämlich Bordeaux Rouge AOC, Bordeaux Supérieur Rouge, Bordeaux Clairet, Bordeaux Rosé, Bordeaux Blanc für trockene Weißweine, Bordeaux Supérieur Blanc für Süßweine und Crémant de Bordeaux für Schaumwein, der nach der traditionellen Methode der Flaschengärung hergestellt wird.

Alles Weine aus der Region, die den Regularien der einzelnen AOC nicht entsprechen, kommen unter dem Namen Vin d Pays oder Vin de Table auf den Markt. Teilweise sind dies Weine, die aus Reben von Parzellen produziert werden, aus denen auch AOC oder Superieur hergestellt wird. Aber einmal stimmt der Alkoholgehalt nicht, die Ertragsmenge wurde überschritten, oder der geforderte Mindestalkoholgehalt nach der Gärung wurde nicht erreicht usw. usw. Schlecht müssen diese Weine deshalb nicht sein. Ganz im Gegenteil: Oft sind sie ganz hervorragend, und dürfen nur aus formalen Gründen nicht als Bordeaux AOC oder Superieur angeboten werden. Bestes Beispiel hierfür ist der L Excess de Penin. Die Alternative wäre nämlich, solche Weine wegzuschütten. 

Über diesen allgemeinen Appellationen, die für die gesamte Region Bordeaux Anwendung finden, stehen die subregionalen Appelationen, die jeweils nur Teilbereiche der Gesamtregion umfassen, wie z.B. Medoc, Haut-Medoc, Entre-deux-Mers, Côte de Blayes etc. 

Die Spitze der Qualitätshierarchie bilden die kommunalen Appelationen, die flächenmäßig sehr klein sein können und manchmal nur wenige Dörfer umfassen. Beispiele sind Margaux, Pomerol, Sauternes oder Canon-Fronsac.

 Und was ist dann ein Cru Bourgeois?

Wörtlich übersetzt ist solch ein  Wein ein bürgerliches Gewächs. Der Begriff entstand in den letzten 100 Jahre, um auch eine Klassifizierung für Weine zu schaffen, die von den Bürgern getrunken werden. Im Gegensatz zu den klassifizierten Weinen, die man der Aristokrathie zurechnete. Dies informelle Bezeichnung Cru Bourgeois mündete im Jahr 2003 in ein offizielles Reglement, welches im Jahr 2007 aber wieder außer Kraft gesetzt wurde, weil es viele Klagen von Weingütern gab, die dort nicht aufgenommen worden waren.  Seit ein paar jahren ist es wieder in Kraft, hat aber nicht mehr die ganz große Bedeutung erlangt, vor allem auch deswegen, weil die Kriterien für die Aufnahme undurchsichtig geblieben sind und es dem Verbraucher scheinbar klar ist, dass es hier mitunter weniger um Qualitätsfragen geht, sondern Marketing im Vordergrund steht. Der Cru Bouirgois exceptionell ist danach ein besonders guter Cru Bourgeoise. Ein Beispiel, wo die Qualität eines solchen Weins im Vordergrund steht, ist Haut Marbuzet in St. Estèphe

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