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Subskription

Weinkauf „en Primeur“

Was ist das und wie funktionierts?

Jedes Jahr, so in etwa Anfang April, pilgert die Weinwelt nach Bordeaux um die neuen Weine des vorhergehenden Jahres zu probieren. In jeder Appellation öffnet ein Chateau seine Tore und (fast) alle Mitglieder der „Union des Grand Crus de Bordeaux“ präsentieren dort ihre Jungweine, damit Handel, Degustatoren, Importeure und Journalisten sie probieren können. Parallel dazu laufen ähnliche Veranstaltungen in Hotels, Gemeindehallen, kleinen Weingütern, die nicht zur UGCB gehören und sogar in eigens errichteten Festzelten.

Die ganz Großen, die „crême de la crême“ vom Kaliber Cheval Blanc, Latour, Lafite, Mouton usw. üben sich in dieser Zeit in vornehmer Zurückhaltung. Zu deren Verkostungsräumen hat nur Zutritt wer entweder zu den „Gurus“ (Parker, Sutcliffe, Johnson usw. gehört, als Journalist über Wein schreibt (und wenn es der größte Unsinn ist) oder wem als guter Kunde von dem Handelshaus mit dem er arbeitet, eine Einladung besorgt wurde.

Der Sinn der Verkostungstage ist es, herauszubringen welche Weine besonders viel versprechend sind, um diese dann in den nächsten drei Monaten zu kaufen, wenn sie zu relativ günstigen Preisen angeboten werden. Besonders bei sehr guten Jahrgängen und seltenen Weinen kann dies interessant sein, weil zwei Jahre später, wenn der Wein ausgeliefert wird, die Preise deutlich gestiegen sind. Für den Händler spielt da auch ein zweiter Aspekt eine große Rolle: Die Spitzengruppe der Bordeauxweine wird zugeteilt, man kann nicht einfach beliebig viel kaufen, sondern muss sich mit der Menge zufrieden geben, die Chateau und Großhändler anbieten. Und wehe man kauft in einem schlechten Jahr nicht ein: im folgenden Jahr hat sich die gewohnte Zuteilung dann plötzlich in Luft aufgelöst.

Kann man beim Subskriptionskauf von Wein Geld sparen?

Im Prinzip ja, aber die „goldenen Zeiten“ der 80er Jahre mit Riesengewinnen sind vorbei! Wenn Robert Parker einen Wein hoch bewertet, wird sein Preis zwar mit großer Wahrscheinlichkeit steigen, aber andererseits teilen die gefragten Chateaus in der ersten Tranche ihren Händlern immer kleinere Mengen zu, um das Angebot knapp zu halten und die Preise hochzutreiben. Gekauft wird in der Subskription also wenn der Wein noch im Fass ist. Die Bezahlung muss aber sofort erfolgen. Die Lieferung erfolgt, so bald der Wein in Flaschen abgefüllt wurde. Dies ist dann 1-3 Jahre später der Fall. Ein weiterer Fallstrick ist die Mehrwertsteuer. Die wird nämlich erst bei Lieferung, mit dem an diesem Tag geltenden Satz berechnet. Das bedeutet z. B. dass alle, die den Primeur 2005 gekauft und bezahlt haben, bei Auslieferung in diesem Jahr den Unterschied zwischen 16% und 20% Mehrwertsteuer nachträglich zahlen müssen.

Kann ich Primeurs kaufen?

Ja, ich biete meinen Kunden diese Möglichkeit. Ab Mai veröffentliche ich in meinem Newsletter meine Auswahl an Weinen und deren Preis. Sie können natürlich auch gezielt sagen „ich möchte den Wein Chateau xyz“ en Primeur kaufen. Dann erfrage ich in Bordeaux die Preise, ob und wie viel ich davon bekommen kann und teile Ihnen das mit. Rein rechtlich gesehen ist das alles kein „Angebot“ von mir, sondern eine Aufforderung an Sie, zur Abgabe eines Vertragsangebotes. Falls sich Ihnen jetzt die Rheinische Grundfrage aufdrängt („Wat soll dä Quatsch?“), ist das völlig nachvollziehbar. Mir ging es genauso. Aber leider ist die Welt voll von missgünstigen Mitbewerbern und abmahngeilen Abzockern. Um mich vor deren kostenträchtigen Angriffen zu schützen, muss ich diesen Vorbehalt machen. Nach Eingang Ihres „Vertragsangebots“ bekommen Sie eine Primeur-Rechnung von mir, was eine Annahme Ihres Angebots unter der Voraussetzung des Eingangs Ihrer Vorauszahlung darstellt. Rund zwei Jahre später, nach Eingang des Weins bei mir, bekommen Sie dann unaufgefordert Ihre Lieferung. Keine Lust eine Vorauszahlung zu machen? Kein Problem! Sprechen Sie mich einfach mit Ihren Wünschen an und ich reserviere „Ihren“ Wein für Sie. Der Nachteil: Sie müssen den Marktpreis bei Lieferbereitschaft zahlen und nicht den meist deutlich günstigeren Primeur-Preis.

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